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WORUM ES GEHT

Die HNO-Abteilung des Marienkrankenhauses wird als Belegabteilung geführt. Dies bedeutet für die Patienten eine enge Vernetzung zwischen ambulanter Voruntersuchung, stationärer Behandlung sowie der erforderlichen ambulanten Nachbehandlung. Patienten sind im speziellen HNO-Bereich untergebracht, was eine fachgerechte pflegerische Betreuung gewährleistet. Zum operativen Spektrum zählen unter anderem die Gaumenmandelausschälung und Rachenmandelentfernung sowie in speziellen Fällen die Gaumenmandelverkleinerung. Bei Kindern ist oft begleitend die Behandlung chronischer Mittelohrergüsse notwendig. Ebenso können hörverbessernde mikrochirurgische Eingriffe am Mittelohr durchgeführt werden. Mit modernster Technik werden Nasenscheidewandkorrekturen, Nasenmuschelfehlbildungen sowie Nasenpolypen operativ behandelt. Endoskopisch kontrollierte Operationen der Nasennebenhöhlen werden ebenso durchgeführt wie diagnostische und therapeutische Eingriffe an den Halsweichteilen, am Kehlkopf, an der Speiseröhre und im unteren Rachen. Einen besonderen Schwerpunkt stellen die gehörverbessernden Mittelohroperationen dar. Hier sind neben der Beseitigung von Trommelfelldefekten insbesondere die Entfernung von Mittelohrtumoren und Rekonstruktionen der Gehörknöchelchenkette, d.h. alle Formen der Tympanoplastiken mit Einschluss der Steigbügeloperationen zu nennen. Es ist für uns selbstverständlich, dass Kinder ohne großen bürokratischen Aufwand mit einer Begleitperson aufgenommen werden können. Durch die gemeinschaftliche Leitung der Belegabteilung ist eine „Rund-um-die-Uhr- Versorgung“ der Patienten sichergestellt. Im Bedarfsfall ist ergänzend die Hinzuziehung anderer Fachabteilungen des Marienkrankenhauses möglich.

Neurochirurgie- Belegabteilung

WORUM ES GEHT

Priv. Doz. Dr. loannis Boettcher ist Wirbelsäulenund Schmerzexperte. Er hat seine Praxis im Ärztehaus I des Marienkrankenhauses. Meistens sind es Rückenschmerzen, die die Patienten in seine Praxis führen. Häufig gibt es andere Möglichkeiten als eine Operation, um Wirbelsäulenprobleme zu behandeln. Studien zeigen: Nur etwa 10 Prozent der Bandscheibenvorfälle müssen zwingend operiert werden. Erst wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, zieht Dr. Boettcher eine Operation in Betracht. Und nicht immer muss es eine große offene Operation sein: Minimalinvasive Verfahren können heutzutage in vielen Fällen eine Alternative bieten. Komplexere Behandlungen nimmt der Neurochirurg im Marienkrankenhaus Soest vor. Dabei kommt ihm die Nähe seiner Praxis zum Krankenhaus sehr entgegen: Kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten und der Pflege erleichtern die Übergänge zwischen am bulanter und stationärer Versorgung – auch für die Patienten! Der Neurochirurg bietet das komplette Spektrum, das die Behandlung von Wirbelsäulen problemen (wie Bandscheibenvorfall, Spinal kanalverengung, Wirbelgleiten, Facettengelenk-Syndrom, Wirbel - brüche, Korrektur-Operationen nach stattgehabten Wirbelsäulenoperationen in anderen Kliniken), die operative und interventionelle Schmerztherapie sowie die periphere Nervenchirurgie umfasst. Für die Patienten bedeutet das, dass sie mit einem Bandscheibenvorfall ebenso wie mit einem Karpaltunnelsyndrom und auch bei chronischen Schmerzen bei dem Spezialisten Hilfe finden können.