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Qualität im Fokus

Unser Krankenhaus sieht sich einer hohen Qualität in der medizinischen und pflegerischen Versorgung verpflichtet. Um dieser Verpflichtung gerecht zu werden, ist ein strukturiertes Qualitätsmanagement (QM) Voraussetzung. QM bedeutet, den gegenwärtigen Zustand der Strukturen und Abläufe im Krankenhaus mit den wachsenden Anforderungen sowie angestrebten Zielen ständig neu zu vergleichen. Werden hierbei Verbesserungspotentiale sichtbar, werden diese analysiert und entsprechende Verbesserungsaktivitäten eingeleitet.

Strukturiertes Vorgehen
Die Maßnahmen und Projektvorhaben werden dabei im Rahmen des sogenannten Deming- oder PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act bzw. Planen, Durchführen, Kontrollieren, Reagieren) festgelegt und nach festgesetzten Zeiten auf Umsetzung überprüft. Diese strukturierte Vorgehensweise stellt die Basis des Qualitätsmanagements im Mariannen-Hospital dar.

Um nach dieser Struktur die Qualitätsentwicklung für unsere Patienten konsequent voranzutreiben, wurde bereits im Jahr 2002 auf allen Ebenen des Krankenhauses ein umfassendes Qualitätsmanagement-System eingeführt. Das QM des Mariannen-Hospitals orientiert sich dabei an den Qualitätskriterien der DIN EN ISO 9001:2008, nach denen das Krankenhaus seit 2002 kontinuierlich von einer externen Zertifizierungsgesellschaft überprüft und zertifiziert wird. Es ist geplant, das Qualitätsmanagementsystem in 2017 auf die revisionierte Norm ISO 9001:2015 umzustellen.


  • Risikomanagement ist ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagements. Das klinische Risikomanagement erstreckt sich auf Risiken, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens auftreten, insbesondere in Krankenhäusern der Akutmedizin, wie es die Krankenhäuser des Katholischen Hospitalverbundes sind.

    Da die Risiken insbesondere in der Akutmedizin Patienten, Angehörige und Mitarbeiter betreffen, legt der Hospitalverbund einen besonderen Fokus auf Maßnahmen des klinischen Risikomanagements. Ziel ist es, fortlaufend Schwachstellen zu identifizieren und Risiken vorzubeugen bzw. zu vermeiden. 

    Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde eine Risikostrategie festgelegt bzw. eine Risikopolitik zum Erkennen, Analysieren, Bewerten und Bewältigen von Risiken, Fehlern und sicherheitsrelevanten Ereignissen erarbeitet.

    Bausteine, um mögliche Risiken zu entdecken sind z.B. Begehungen (so genannte „Risiko-Audits“), Betrachtungen von Einzelprozessen (Risikoanalysen), ein Fehlermeldesystem (CIRS) sowie ein patientenorientiertes Beschwerdemanagementsystem (Bewertungsmanagement). Ziel der Reduktion oder gar Vermeidung von Risiken ist die Steigerung der Patientensicherheit. 

    Unseren Aktivitäten im Bereich Risikomanagement dienen als Leitfaden auf dem Weg hin zu mehr Patientensicherheit. Daher kommt ihnen ein hoher Stellenwert zu. Die Etablierung eines Fehlermanagements, ein strukturiertes Hygienemanagement, ein strukturiertes Schmerzmanagement und Entlassungsmanagement sowie Instrumente zur Erhöhung der Patientensicherheit wie z.B. Maßnahmen zur Sturz- und Dekubitusprophylaxe, Patientenidentifikationsarmbänder, OP-Sicherheits-Checklisten und M&M-Konferenzen sind nur einige Beispiele des klinischen Risikomanagements, die für uns selbstverständlich und uns ein zentrales Anliegen sind.


  • Befragungen stellen ein wichtiges Instrument dar, um Rückmeldungen zur Zufriedenheit der interessierten Parteien wie Patienten, Angehörige oder Zuweiser sowie Anregungen für Verbesserungen zu erhalten. In regelmäßigen Abständen befragen wir unsere Patienten und einweisenden Ärzte. Die Ergebnisse unserer Befragungen fließen in den kontinuierlichen Verbesserungeprozess unseres gelebten Qualitätsmanagements ein.


  • Ein hohes medizinisches und pflegerisches Niveau gepaart mit großem Engagement, toller Einsatzbereitschaft und viel Kreativität der Mitarbeiter. Diese umfangreiche Palette an Qualitäten bescheinigten die Auditoren der Kölner Zertifizierungsgesellschaft WIESO CERT GmbH bei der ersten Rezertifizierung aller fünf Einrichtungen des Katholischen Hospitalverbundes Hellweg. Dazu gehören die drei Krankenhäuser Mariannen-Hospital Werl, Marienkrankenhaus Soest und das Katharinen-Hospital Unna sowie die beiden Wohn- und Pflegeheime St. Elisabeth Körbecke und St. Bonifatius Unna. „Beispielhaft“, so die Auditoren, sei überall die festgestellte positive Grundstimmung. Und: „Die christlich-ethische Ausrichtung war in allen Einrichtungen deutlich spürbar.“